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Parvovirose
Die Parvovirose,
hervorgerufen durch das canine Parvovirus (CPV) ist eine der gefährlichsten
Infektionskrankheit für den Hund. Sie befällt vor allem das
Immunsystem und die Darmschleimhaut. "Drei bis zehn Tage nach der
Ansteckung, die über Nase und Maul erfolgt, bekommt der Hund Fieber,
wird matt und appetitlos. Kurz darauf folgen die typischen Symptome
Erbrechen und übelriechender, zunehmend blutiger Durchfall. Wird das
Tier jetzt nicht sofort behandelt, kann es innerhalb von wenigen Tagen
sterben". Hier kommt es infolge des
Befalls des Herzmuskels zum akuten Versagen der Herz-Kreislauf-Funktion.
Die Impfkommission empfiehlt für junge
Hunde eine Erstimpfung im Alter von acht Wochen, vier Wochen später die
Zweitimpfung und mit 16 Wochen die dritte Vakzination sowie eine
Wiederauffrischung nach 15 Monaten. Leider erhielt Woody beim Hundehändler
überhaupt keine Impfung und auch keine Entwurmung, denn er hatte auch
noch Giardien und andere Würmer. Dieses schwächte ihn natürlich noch
zusätzlich.
- Was sind Giardien?
- Es handelt sich um einzellige
Parasiten, die sich im Dünndarm der Wirtstiere oder auch des
Menschen tummeln und scheinbar unbehandelbare Durchfälle
verursachen. Da es sich um Darmparasiten handelt, die eigentlich nur
in den südlichen Regionen vorkommen, denkt auch der Tierarzt bei
Durchfallerkrankungen nicht sofort an eine Giardieninfektion. Die üblichen
Untersuchungen von Kotproben bringen zumeist keine positiven
Ergebnisse, da Giardien nur mit einem speziellen
Untersuchungsverfahren (ELISA) nachweisbar sind, welches wesentlich
sensitiver testet.
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- Woody in der Tierklinik Sarstedt.
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