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Husky

 
Rasse: Husky 
 
Patronat: USA
 
Rassenamen: Siberian Husky
 
Widerristhöhe: Rüde 53,5-60cm, Hündin 50,5-56cm
 
Gewicht: Rüde 20,5-28kg, Hündin 15,5-23kg
 

Erscheinungsbild: 

Alle nordischen Rassen zeigen charakteristische Merkmale, die sie deutlich von anderen Hunderassen unterscheiden: Sie gleichen sich vom Aussehen her in Stehohr und über dem Rücken getragene Rute, durch prächtiges, für arktische Bedingungen geschaffenes Fell, durch Stärke, Robustheit und Ausdauer. 

Der Schädel läuft zu den Augen hin leicht zusammen und weist einen ausgeprägten Stop auf. Er sollte insgesamt einen nicht zu massigen Eindruck vermitteln. Der Fang läuft zur Nase hin leicht zusammen, ohne dabei spitz zu wirken. Die Ohren haben mittlere Größe, sind dreieckig, eng beieinanderstehend und hoch angesetzt. Sie sind dick und gut behaart. Die Nase ist der Fellfärbung angepasst, leberfarben bei roten, schwarz bei schwarzen und grauen Hunden. Eine nicht vollständig ausgeprägte Pigmentierung (sogenannte Schneenase) ist aber kein Zuchtfehler. 

Die Augen können blau oder braun beziehungsweise bernsteinfarben sein. Auch das Auftreten unterschiedlich gefärbter oder gemischtfarbiger Augen entspricht dem Rassestandard. Oft ist auch ein Auge braun, das andere blau gefärbt (Odd-eyed). Das Kopffell ist oft auffällig gezeichnet in Form einer offenen oder geschlossenen Maske. 

Die buschige Rute des Husky ist mit besonders steifem Stockhaar ausgestattet und enthält keine (oder nur wenig) Unterwolle. Dadurch ist der Husky in der Lage sich in einem Schneesturm komplett einschneien zu lassen, indem er sich einrollt und die Nase unter die Rute steckt. Diese wirkt dabei als Luftfilter und Luftvorwärmung, so dass der Husky die Nacht über unter dem Schnee verbringen kann. 

Der Husky ist den polaren Regionen optimal angepasst. Sein Fell besitzt zwei Schichten: die Deckhaare, welche wasserabweisend und robust sind, und die Unterwolle, die aus feinen Haaren besteht. Die zwei Schichten bilden eine optimale Wärmeisolierung aus, denn die Unterwolle bildet bei den Bewegungen des Hundes Wärme (Reibung) und die Deckhaare verhindern den Wärmeverlust. Die Pfoten sind beim Husky vergleichsweise kleiner und kompakter als die von ähnlich großen Hunden. Somit wird auch hier dem Wärmeverlust entgegengewirkt und die Verletzungsgefahr ist eingeschränkt.

 
Wesen & Charakter: 
Das charakteristische Temperament des Siberian Husky ist freundlich und sanftmütig, aber auch aufmerksam und kontaktfreudig.
Er zeigt nicht die besitzbetonenden Eigenschaften eines Wachhundes, noch ist er allzu misstrauisch gegenüber Fremden oder aggressiv gegenüber anderen Hunden. 
Von einem erwachsenen Hund darf ein gewisses Maß an Zurückhaltung und Würde erwartet werden. 
Seine Intelligenz, Lenkbarkeit und sein Eifer machen ihn zum angenehmen Begleiter und willigen Arbeiter.


Was erwartet  mich und worauf sollte ich vorbereitet sein?
Unterwegs:
 
Viele Hunde dieser Rasse haben einen ausgeprägten Jagd- und Beutetrieb. Dieser entwickelt sich in der Regel wenn sie ca. ein dreiviertel Jahr alt sind. Ab diesem Alter sollte der Hundeführer erhöhte Obacht bei Spaziergängen haben und Jagdversuche im Ansatz unterbinden.
 
Blinder Gehorsam, Drill und Eintönigkeit ist ihnen verhaßt. Ihr Bewegungsdrang ist kaum zu bremsen und die meisten nordischen Hunde sind leidenschaftliche Jäger. ln ihrem angestammten Arbeitsgebiet, also vor dem Schlitten oder bei der Jagd, sind nordische Hunde zu großen Leistungen bereit und sie zeigen hier, ausreichendes Training vorausgesetzt, oft ein hohes Maß an Disziplin und Zuverlässigkeit.

Richtig munter werden alle Nordischen erst bei kühleren Temperaturen und in ihrem Element sind sie natürlich im Winter. Weit problematischer als unser Klima ist jedoch, daß die nordischen Hunde ganz andere Ansprüche an die Haltung stellen, als unsere einheimischen, mitteleuropäischen Hunderassen. Nordische Hunde sollten möglichst im Freien gehalten werden, und sie sollten vor allen Dingen Gelegenheit zur Arbeit erhalten. Nur so können auf Dauer ihre Eigenheiten bewahrt werden, aber auch nur so ist ihr Temperament in geregelte Bahnen zu lenken und zu ertragen.

Nordische Hunde sind selbständige Tiere und zeigen eine ungewöhnliche Unabhängigkeit vom Menschen. Sie respektieren und lieben ihren Herrn - aber nur, wenn er dessen würdig ist, wenn er unumstritten die Führung des Rudels innehat.

Nordische Hunde kennen keine bedingungslose Unterordnung unter den Menschen. Da die meisten nordischen Hunde traditionell zu mehreren gehalten werden, fehlt ihnen auch die Mentalität der Hunde, die sich in ihren sozialen Bedürfnissen ganz am Menschen ausgerichtet haben. Der Sozialkontakt im Hunderudel ist für viele nordischen Hunderassen ebenso wichtig wie eine positive Bindung an den Menschen.

Einsatz:

Als Schlittenhund

Der Husky ist in der Lage (bei ausreichendem Training) das Neunfache seines eigenen Körpergewichts zu ziehen und ist so ein überlebenswichtiges Nutztier und Familienmitglied der Inuits geworden. Welpen werden zusammen mit den eigenen Kindern im Haus aufgezogen, das erzeugte die menschen- und kinderfreundlichen Eigenschaften der Huskys. Sie mussten auch jedem Folge leisten, weil die Schlitten nicht nur von einem Mann gefahren wurden. So wurden auch nur die folgsamsten und freundlichsten Hunde zur Zucht verwendet. Huskys besitzen einen ausgezeichneten Orientierungssinn durch den sie nie von bekannten Wegen abkommen, selbst wenn diese durch die dicke Schneedecke nicht mehr sichtbar sind.

Quelle: Wikipedia.com



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