- Der zukünftige Malinois-Halter sollte
idealerweise bereits über Hundeerfahrung verfügen, ist dies nicht der
Fall, so sollte auf jeden Fall die Bereitschaft bestehen, sich in einem
Hundeverein erfahrenen Hundeführern anzuvertrauen und sich unterstützen
zu lassen, idealerweise in einem Verein, in dem bereits mit Malinois
gearbeitet wird.
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- Selbst erfahrene Hundeführer anderer
Rassen sind oft nicht auf das vorbereitet, was sie mit einem Malinois
erwartet. Alles, was er tut, tut er mit ganzem Herz und vollem Einsatz,
halbe Sachen sind ihm fremd. Ist der Halter an Hundesport oder an Sport
mit dem Hund, egal in welcher Form, interessiert, ist dies sicherlich
der richtige Hund für ihn.
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- Der Malinois liebt es Aufgaben zu erfüllen
und Neues zu erlernen. Eine Stunde Unterordnung, Schutzdienstausbildung
oder Fährtenarbeit wird ihn mehr auslasten als drei Stunden
Spazierengehen, obwohl er dagegen auch nichts einzuwenden hat.
Was erwartet mich und
worauf sollte ich vorbereitet sein?
- Zuhause:
- Wie schon beschrieben erwartet den zukünftigen
Hundeführer ein besonders aktiver und lernwilliger Hund. Was ihn aber
auch erwarten kann, ist besonders in den ersten Lebensjahren, ein junger
Hund der erst einmal alles hinterfragt und die Rangfolge innerhalb der
Familie gerne überprüft.
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- Er erwartet eine konsequente und faire
Erziehung. Harsche Korrekturen und schwache Trainingsmethoden können
den Hundeführer schnell in Schwierigkeiten bringen. So schnell wie er
die gewünschten Handlungen erlernt, so schnell lernt er auch alle unerwünschten
Dinge.
Er will immer Teil der Familie sein, in der
Regel ist er der Schatten seines Hundeführers.
- Unterwegs:
- Viele Hunde dieser Rasse haben einen
ausgeprägten Jagd- und Beutetrieb. Dieser entwickelt sich in der Regel
wenn sie ca. ein dreiviertel Jahr alt sind. Ab diesem Alter sollte der
Hundeführer erhöhte Obacht bei Spaziergängen haben und Jagdversuche
im Ansatz unterbinden.
Durch den hohen Schutztrieb, gepaart mit
einer geringen Reizschwelle, kann es bei der Begegnung mit fremden Personen
oder Hunden zu ungeliebten Reaktionen kommen. Selbst das Armheben zum Gruß
einer bekannten Person, kann durch den Hund schon als Angriff auf den Hundeführer
gedeutet werden und eine Drohgebärde auslösen.
Deshalb ist es sehr wichtig den Welpen und
Junghund von Anfang an gründlich zu sozialisieren und an viele Dinge des täglichen
Lebens zu gewöhnen um spätere ungewünschte Reaktionen zu vermeiden.
Voraussetzung an Haus
und Hof:
Da der Malinois sehr wachsam ist und Haus und
Hof verteidigt, sollte auf jeden Fall eine entsprechende Umzäunung
vorhanden sein. Ungebetene Besucher können sonst schnell ihr blaues Wunder
erleben.
Sind sie berufstätig, so ist idealerweise
ein Hundezwinger oder „Hundezimmer" vorhanden, indem der Hund
stundenweise untergebracht werden kann. Wird er in der Wohnung alleine
gelassen, kann es bei nicht ausgelasteten Hund schnell zu Schäden an der
Einrichtung kommen.
Alle diese Informationen beruhen auf
Erfahrungen von langjährigen Haltern und Hundeführern von Malinois und der
Großteil der Rasse entspricht diesen Ausführungen. Natürlich kann es auch
Hunde geben, die ganz und gar nicht dieser Beschreibung entsprechen, diese
sollten jedoch nicht als Maßstab für die Rasse genommen werden.
Einsatz:
Der Malinois ist als anspruchsvoller Haushund
genau so geeignet wie als Sporthund, Begleithund sowie als Diensthund bei
Polizei, Gendarmerie und Zoll, wo er derzeit stark verbreitet ist.
Bei der Exekutive gibt es
Ausbildungsmöglichkeiten zum Schutz-, Fährten- und Stöberhund (Stöbern
nach Personen und Gegenständen) sowie eine Zusatzausbildung
(Dualverwendung) als Drogenspürhund, Brandermittlungs-, Sprengmittel-,
Leichen- und Blutspür- sowie als Lawinen- und Verschüttetensuchhund.
Quelle: Wikipedia.com
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